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Mehrere hundert Menschen folgten dem Aufruf der Gemeinde
und des Kirchenvorstandes und protestierten trotz Kälte und
Wind gegen die Probebohrungen und den drohenden Gesteinsabbau. Die
rege Teilnahme ist Ausdruck für den Wunsch der Menschen in
unserer Region, für die Bewahrung der Schöpfung, für
den Erhalt landwirtschaftlicher Nutzflächen und die Zukunft
der Kinder und Enkel entschlossen einzutreten und zu kämpfen.
Pfarrer Alberti erinnerte bei der Andacht in der
Tauraer Kirche an die Geschichte vom Kampf David gegen Goliath.
Wobei die Steinschleuder des David in unserem Fall die vielen öffentlichen
Auftritte gegen den Gesteinsabbau und gegen die Probebohrungen,
die Aufkleber an den Autos, die Protestaktionen in Königshain,
Markersdorf und Taura und schliesslich der kostspielige Gang durch
die gerichtlichen Instanzen sind: "Nur wenn wir unsere Stimme
erheben wird man uns hören, nur wenn wir uns in Bewegung setzten
wird man uns sehen und nur wenn wir zusammenhalten werden wir stark
sein."
Nach der Andacht in der Tauraer Kirche, an der auch
Landrat Dr. Andreas Schramm teilnahm, führte der Protestmarsch
über den Kirchsteig und den Marktplatz, die Haupt- und Feldstrasse
entlang auf den Wanderweg nach Köthensdorf zum geplanten Bohrloch
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