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In einer kurzen Ansprache äusserte sich Herr
Vivus, Bürgermeister der Gemeinde Taura, der nochmals klarstellte,
dass die Gemeinde Taura den Kampf gegen den geplanten Gesteinsabbau
vehement weiterführen wird: "Wir lassen uns nicht unterkriegen
! Wir kämpfen weiter ! "
Eine geplante Versammlung des Netzwerkes der Initiativgruppen
Gesteinsabbau e. V. wurde kurzerhand so verlegt, dass die Mitglieder
am Protest in Taura teilnehmen konnten. Herr Ullrich Wieland vom
Netzwerk der Initiativgruppen Gesteinsabbau e. V. machte darauf
aufmerksam, dass hier in Taura erstmals überhaupt in den neuen
Bundesländern bereits gegen die Probebohrungen geklagt worden
ist. Dies stärke die Hoffnung, dass der hier geplante Raubbau
auch verhindert werden kann.
Ausserdem verlas Gemeinderat Herr Christian
Richter eine Grussbotschaft von Herrn Dr. Jahr (MdB) und trug noch
einige Gedanken zur Thematik vor. So verwies er auf die Forderung
des Oberbergamtes in Freiberg, eine Entscheidung zu treffen zwischen
den Felder "Hugo" in Markersdorf oder "Bernd"
in Taura. Damit hat man seiner Meinung nach wieder einmal versucht,
die Leute gegeneinander aufzubringen. Um dem entgegenzuwirken, müsse
man auch künftig gemeinsam mit den anderen betroffenen Gemeinden
gegen den Raubbau vorgehen und die Aktionen wie bisher miteinander
abstimmen.
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Herr Steinert (2. Beigeordneter
des Landrats) warb für ein gemeinsames Vorangehen des
Landratsamtes mit der Kommune, so dass mit Hilfe des öffentlichen
Protestes eine für die Region verträgliche Lösung
gefunden werden kann wie dies in anderen Beispielen realisiert
wurde (z.B. Zschopaugebiet). Er verwies zudem darauf: Recht
haben ist das eine, aber das Bergrecht ist stärker als
irgendwelche anderen kommunalrechtlichen, planungsrechtlichen
oder umweltrechtlichen Gründe. Hier sollte folglich angesetzt
und an die Bundestagsabgeordneten gegangen werden, damit endlich
erkannt wird, dass das Bergrecht zu dominant ist.
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Interessante Links zum Thema Gesteinsabbau:
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