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Vorläufiger Höhepunkt
im Kampf gegen den Gesteinsabbau war ein Sternmarsch, zu dem
der Verein für verantwortungsvolle Nutzung des Lebensraumes
Claußnitz und Umgebung e.V., zusammen mit den Bürgermeistern
der Gemeinden Claußnitz-Markersdorf, Königshain-Wiederau
und Taura-Köthensdorf, aufgerufen hatte. Ungefähr
800 Menschen aus den umliegenden Ortschaften ließen
sich trotz strömenden Regens nicht davon abbringen, eine
Abstimmung mit den Füßen vorzunehmen. Selbst der
anwesende Landrat aus Mittweida war von der Teilnehmerzahl
überrascht, und kam somit auch nicht umhin, ein paar
Worte an die Anwesenden zu richten.
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Mit Unmut wurde allerdings
seine Äußerung, man müsse einen Kompromiß
suchen, aufgenommen. Wie ein Kompromiß aussehen
soll, kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen.
Entweder es werden neue Abbaufelder zugelassen oder
nicht. Dazwischen existiert kein Spielraum. Der Landrat
kann seine Bevölkerung entweder unterstützen
und mit allen Ihm zu Verfügung stehenden Mitteln
gegen einen Abbau wirken. Oder aber er schlägt
sich auf die Seite der Abbaukonzerne und stellt somit
gegen den Willen seiner Bevölkerung. Ein heraushalten
gibt es nicht, denn inzwischen kann kein Politiker mehr
sagen er habe sich mit diese Problematik noch nicht
befaßt und könne daher keine Stellungnahme
abgeben.
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Normalerweise müßte
auch dem Landrat etwas an seinem Landkreis liegen, und
Ihm das Wohl seiner Wähler wichtiger sein als die
Kassen irgendwelcher Unternehmen. Vielleicht sollten
sich auch einige Leute noch einmal Gedanken darüber
machen, was der Name Landkreis Mittweida eigentlich
bedeutet. Sicherlich nicht Steinbruch.
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Nachfolgend noch eine Übersicht der
Redner, die auf dem geplanten Abbaufeld Hugo kurze Ansprachen
hielten. Durch Klick erhält man weitere Informationen
zur Ansprache der jeweiligen Person.
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