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Sicherlich,
nicht immer konnte (insbesondere zu Zeiten des Krieges) der Fahrplan
minutengenau eingehalten werden. Trotzdem verkehrten die Züge
fast ununterbrochen. Lediglich gegen Ende des 2. Weltkrieges kam
es zu Einschränkungen, da der Auerswalder Tunnel zu dieser
Zeit als Luftschutzkeller diente.
Auf der Strecke nach dem Bahnhof Markersdorf -Taura
(genauer gesagt: in Höhe Schweizerthal eng an den Felswänden
versteckt) hatte man ebenfalls zum Ende des 2. Weltkrieges einen
mit Munition beladenen Güterzug abgestellt. Auf diesen Zug
wurden mehrfach Angriffe durch amerikanische Truppen geflogen. Laut
der Broschüre, die zum 90jährigen Bestehen der Chemnitztalbahn
herausgebracht wurde, soll der Zug dabei zur Explosion gebracht
worden sein.
Meine Urgroßeltern erzählten dagegen, daß der Munitionszug
zwar beschossen und mit Bomben beworfen, aber nicht getroffen wurde.
Nach Ihrer Aussage wäre bei einem Treffer halb Markersdorf
ausgelöscht worden.
In der Festschrift zur 500 Jahrfeier von Markersdorf wird ebenfalls
von Angriffen auf diesen Zug berichtet, letztendlich soll dieser
jedoch später im Voigtländer Wald gesprengt worden sein.
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