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Höhepunkt war der historische Festumzug
am Sonntag, bei dem in Bildern die Geschichte und Entwicklung von
Markersdorf präsentiert wurde. Unzählige Menschenmassen
säumten die Hauptstraße, auf dem der Festzug aus der
Kolonie kommend in Richtung Oberdorf zog und dort von
der Dorfstraße wieder auf die Hauptstraße zurück.
Wir Schüler waren damals stolz,
als Darsteller beim Festumzug teilnehmen zu dürfen. Unsere
Schulklasse bekam die ehrenvolle Aufgabe, die verschiedenen, einheimischen
Handwerke darzustellen. Im ehemaligen Waschhaus an der Chemnitztalstraße
wurden wir vorbereitet. Das hieß: Wir bekamen
ein paar Kostümutensilien, um die ein regelrechter Kampf entbrannte,
da leider nicht genügend vorhanden waren. Wer etwas ergattert
hatte begab sich zum Schminkbereich.
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Hier wurden wir, da aufgrund unseres
Alters oder Geschlechts von der Natur (noch) nicht mit Bartwuchs
versehen, mit dem fehlendem Gesichtshaar ausgestattet. Dann
gab es noch ein Schild in die Hand, damit auch die Zuschauer
erkennen konnten, welches Handwerk wir darstellen. Schließlich
reihte man uns an passender Stelle in den Festzug ein und
los gings.
Mann, das Schild die ganze Zeit schleppen war ganz schon belastend,
aber die Handwerker waren ja füher allesamt harte Kerle
und in dieser guten Tradition wurde durchgehalten.
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